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Was erledige ich wo ?

Wir möchten es Ihnen leicht machen, für jede Angelegenheit schnell die zuständige Stelle zu finden.

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    Hilfe zur Behebung von Hochwasserschäden 2013: Gewährung – für Schäden an Wohngebäuden und Hausrat

    Leistungsbeschreibung

    Das Land Niedersachsen und der Bund haben zur Minderung der erheblichen Belastungen, die Privathaushalten und Wohnungsunternehmen durch das Hochwasser der Elbe im Zeitraum vom 18. Mai 2013 bis zum 04. Juli 2013 entstanden sind, ein Programm zur finanziellen Unterstützung der Betroffenen aufgelegt.

    Zuwendungen werden gewährt für

    • Beseitigung von Hochwasserschäden
    • Instandsetzung oder den Ersatz von Wohngebäuden sowie
    • Reparatur oder Wiederbeschaffung von Hausrat

    Gefördert werden auch Maßnahmen zur Beseitigung von Schäden in den niedersächsischen Gebieten, in denen Soforthilfen nach § 2 Abs. 2 Satz 2 Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens „Aufbauhilfe“ (AufbhG) geleistet wurde.

    Unter hochwasserbedingte Schäden fallen Schäden durch Hochwasser sowie Schäden durch wild abfließendes Wasser, Sturzflut, aufsteigendes Grundwasser, überlaufende Regenwasser- und Mischkanalisation und die Folgen von Hangrutsch, soweit sie jeweils unmittelbar durch das Hochwasser verursacht sind. Berücksichtigt werden auch unmittelbare Schäden durch Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge.

    An wen muss ich mich wenden?

    Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der Stadt Hannover sowie der Region Hannover.

    Die zuständige Stelle entscheidet eigenverantwortlich über eine Aufgabenübertragung an die kreisängehörige Gemeinde und leitet den Antrag an die NBank als Bewilligungsstelle weiter.

    Welche Unterlagen werden benötigt?

    • Antragsformular in zweifacher Ausführung
    • Nachweise über Hochwasserschäden bzw. Unterlagen, die diesen glaubhaft machen
    • nach Behebung der Schäden:
      • Verwendungsnachweis in Form eines Sachberichts
      • zahlenmäßiger Nachweis
    • ggf. Nachweis über Erforderlichkeit der Maßnahmen auf Verlangen der NBank

    Welche Gebühren fallen an?

    Es fallen keine Gebühren an.

    Welche Fristen muss ich beachten?

    Der Antrag ist bis spätestens 30.06.2015 einzureichen.

    Rechtsbehelf

    Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

    Verfahrensablauf

    Die Regulierung von Schäden an Wohngebäuden kann durch Pauschalbeträge in Höhe von

    • 30,00 Euro pro qm Kellerfläche,
    • 50,00 Euro pro qm Wohnfläche,
    • 500,00 Euro je Garage

    erfolgen.

    Erfolgt die Schadensregulierung nicht über die Pauschalbeträge, z. B. weil die Schadenssumme deutlich höher liegt, beträgt die Zuwendung des Landes bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben. In diesen Fällen sind Gutachten durch Sachverständige erforderlich.

    Versicherungsleistungen, die die Zuwendungsempfängerin oder der Zuwendungsempfänger für Instandsetzung oder für Ersatzvorhaben erhält, sind ebenso wie zweckgebundene Spenden auf die Förderung anzurechnen. Bei individueller Schadensfeststellung auf der Grundlage eines Gutachtens werden Versicherungsleistungen und zweckgebundene Spenden angerechnet, sofern sie die zu erbringenden Eigenmittel von 20 % übersteigen. Auch für denselben Schaden gezahlte Soforthilfen werden angerechnet. Eine Überkompensation ist unzulässig.

    Die Regulierung von Schäden an Hausrat erfolgt bei vollständiger Erneuerung im Rahmen der folgenden Grenzen:

    • bei Ein-Personen-Haushalten:
      • 13.000,00 Euro,
    • bei Mehr-Personen-Haushalten:
      • 13.000,00 Euro für die erste Person
      • 8.500,00 Euro für Ehe- oder Lebenspartner/-innen,
      • 3.500,00 Euro für jede weitere dort gemeldete Person,

    wenn zur Beseitigung des Schadens Ausgaben in Höhe von mindestens 500,00 Euro anfallen.

    Zuständig

    Fachdienst 205 - Bevölkerungsschutz »
    Landkreis Hildesheim
    Bischof-Janssen-Str. 31
    31134 Hildesheim

    E-Mail oder Kontaktformular