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Blick auf die historische Altstadt von Bad Salzdetfurth, durchzogen von der Lamme
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Groß Düngen

Groß Düngen liegt an der B 243 und ist das Eingangstor der Stadt Bad Salzdetfurth aus Richtung Hildsheim. Es ist eine sehr alte Ortschaft; 1085 wurde sie das erstemal nachweislich urkundlich erwähnt; doch bereits zwischen 836 und 891 wird der Ort, dessen Name sich im Laufe der Jahrhunderte änderte, im Schenkungsregister von Corvey genannt. Durch die Lage im breiten Innerstetal ließen sich schon sehr früh Menschen in dieser Gegend nieder; Steinfünde zeugen bereits von Ansiedlungen in der Steinzeit. Bis 1966 war Groß Düngen eine selbständige politische Gemeinde. Von 1966 bis 1974 bildete Groß Düngen mit den Gemeinden Klein Düngen, Hockein, Wesseln, Egenstedt und Marienburg die "Samtgemeinde Düngen". 1974 wurde infolge einer großen neuen Gebietsreform die Samtgemeinde Düngen aufgelöst; Groß Düngen wurde ein Ortsteil der Stadt Bad Salzdetfurth und hat heute ca. 1200 Einwohner.

Groß Düngen hatte über Jahrhunderte und hat auch heute noch eine sehr enge Beziehung zum Bistum Hildesheim. Die schöne Barockkirche von 1733, im flachen Tal weithin sichtbar - ist eine katholische Kirche.

Bis 1945 waren die Einwohner mehrheitlich katholisch. Erst durch die Folgen des zweiten Weltkrieges und dem Entstehen eines Neubaugebietes in den 50-ger Jahren änderte sich die Situation. Heute ist fast die Hälfte der Einwohner evangelisch.