Hilfsnavigation
RSS-Feed abonnierenRSS-Feed abonnierenZur Facebook-Seite der Stadt Bad Salzdetfurth Suche öffnen
Titelbild - Bürger
Seiteninhalt

Was erledige ich wo ?

Wir möchten es Ihnen leicht machen, für jede Angelegenheit schnell die zuständige Stelle zu finden.

Sie haben mehrere Möglichkeiten die entsprechende Aufgabe zu finden:

  • Geben Sie über die Suche einen Suchbegriff ein
  • Suchen Sie die Aufgabe in der alphabetischen Auflistung
  • Suchen Sie die Aufgabe über die Navigation Lebenslagen

 


    A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XYZ Alle

    Genehmigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieurin" oder „Ingenieur“

    Leistungsbeschreibung

    Die Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder “Ingenieur“ ist durch das Niedersächsische Ingenieurgesetz (NIngG) geschützt. Gleiches gilt für Wortverbindungen und ähnliche Bezeichnungen (s. auch § 1 NIngG). Zum Schutz der Verbraucher soll gewährleistet werden, dass unter der Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder “Ingenieur“ nur hinreichend qualifizierte Personen den Beruf ausüben. Ein solcher Schutz der Berufsbezeichnung macht es notwendig, dass die vorhandene Berufsqualifikation auf die Übereinstimmung mit den nach dem NIngG geltenden Anforderungen geprüft wird.

    Wenn Sie nicht über einen den Anforderungen entsprechenden inländischen Ingenieur-/Studienabschluss verfügen (s. auch § 6 Nr. 1 NIngG), benötigen Sie zum Führen einer geschützten Berufsbezeichnung eine Genehmigung der Ingenieurkammer Niedersachsen (s. auch § 6 Nr. 5 in Verb. m. §§ 7 bis 9 (NIngG), sofern Sie einen Wohnsitz oder eine Niederlassung in Niedersachsen haben, oder ihren Beruf ganz oder teilweise, aber nicht nur vorübergehend und gelegentlich, in Niedersachsen ausüben, Dies gilt nicht, wenn Sie bereits eine Genehmigung einer zuständigen Stelle eines anderen Bundeslandes erhalten haben.

    Verfahrensablauf

    Ein Antrag auf Genehmigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieurin" oder „Ingenieur“ ist schriftlich oder online mit dem bereitstehenden Formular zu stellen. Die unter „erforderliche Unterlagen“ genannten Nachweise sind dem Antrag beizufügen.

    Das weitere Verfahren ist im Wesentlichen in § 9 NIngG geregelt.

     

    Voraussetzungen

    • Keine wesentlichen Unterschiede zwischen der durch einen ausländischen Ingenieur/Studienabschluss erlangten bzw. einer im europäischen Ausland zur Ausübung des Ingenieurberufs berechtigenden Berufsqualifikation und einem inländischen Abschluss, der zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ berechtigt (mindestens dreijährige Regelstudienzeit, Studium zu mindestens 70 % geprägt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik (MINT)).
    • Eine Ausnahme gilt für die Fachrichtungen Agrar und Wirtschaftsingenieurwesen insoweit als nur ein MINT-Anteil von mindestens 51 % erreicht werden muss.
    • Für Personen mit Qualifikationsnachweisen aus EU, EWR- oder gleichgestellten Staaten besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, wesentliche Qualifikationsunterschiede durch Absolvieren eines Anpassungslehrgangs und/oder einer Eignungsprüfung auszugleichen.

     

    Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den §§ 7 und 8 NIngG (siehe Rechtsgrundlage) 
     

     

    Direkten Link zur Seite der Ingenieurkammer, auf der die Satzung zur Regelung von Einzelheiten zur Durchführung von Ausgleichsmaßnahmen nach § 8 Absatz 3 Niedersächsisches Ingenieurgesetz (NIngG) veröffentlicht ist, einfügen.

    Welche Unterlagen werden benötigt?

     

    Hinweis: Eine Liste der in der Bundesrepublik Deutschland anerkannten ausländischen Hochschulen finden Sie im Internet (www.anabin.de). Für Fragen zum Thema Gleichwertigkeit von ausländischen Studienabschlüssen können Sie sich auch an die Zentrale Stelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB: www.kmk.org) wenden. Sie ist für die Bewertung ausländischer Qualifikationen in Deutschland zuständig. (Postanschrift: Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Taubenstraße 10, 10117 Berlin). 

     

    Die Erteilung der Genehmigung zum Führen der Berufsbezeichnung setzt voraus, dass die Antragstellerin oder der Antragsteller einen Wohnsitz oder eine berufliche Niederlassung in Niedersachsen hat oder den Beruf ganz oder teilweise, aber nicht nur vorübergehend und gelegentlich, in Niedersachsen ausübt (§ 6 NIngG).

     

    Halten Sie bitte für die elektronische Antragstellung alle erforderlichen Unterlagen bereit. Ohne die vollständigen Unterlagen können Sie das elektronische Antragsverfahren nicht abschließen und Ihren Antrag nicht absenden.

     

    Welche Gebühren fallen an?

    Kostenrahmen: 150 – 2300 ¤

     

    Für die Höhe der Gebühr ist der Bearbeitungsaufwand im Einzelfall (Umfang, Schwierigkeit und insbesondere der erforderliche Zeitaufwand) maßgebend (z.B. Aufwand für die Prüfung der nachgewiesenen Qualifikation, Feststellung wesentlicher Qualifikationsunterschiede, Anordnung von Ausgleichsmaßnahmen oder Durchführung einer Eignungsprüfung).

    Welche Fristen muss ich beachten?

    Es müssen keine Fristen beachtet werden.

    Bearbeitungsdauer

    Maximal vier Monate nach Vorliegen der vollständigen Unterlagen (s. auch § 9 NIngG).

    Anträge / Formulare

    Anträge können jederzeit schriftlich oder online bei der Ingenieurkammer Niedersachen eingereicht werden.

     

    • Formulare zum Download: Genehmigung
      Link auf Seite IngKN

       
    • OnlineVerfahren
      Link zum OnlineAntrag
    • Persönliches Erscheinen evtl. erforderlich, z.B. falls Ausgleichmaßnahme notwendig wird

    Rechtsbehelf

    Verwaltungsgerichtliche Klage 

    Genehmigungsfiktion gem. § 9 Abs. 3 Satz 1 NIngG

    Zuständige Stelle

    An wen muss ich mich wenden?

    Die Zuständigkeit liegt bei der Ingenieurkammer Niedersachsen.