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Workshop zum thema klärschlamm

Zukunftsweisende Planungen für Kläranlagenbetreiber

"Was wird künftig mit dem Klärschlamm" - diese Frage beschäftigt nicht nur die Fachleute in der Stadt Bad Salzdetfurth. Auch andere Kommunen widmen sich den Überlegungen, wie künftig mit den Resten aus den Kläranlagen umgegangen werden soll.

Bisher wurde in fast allen Anlagen der Klärschlamm entwässert, zwischengelagert und dann auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht.

Diese Handhabung gestaltet sich zunehmend schwierig. Erstens fehlt es den Kläranlagenbetreibern - vorwiegend Kommunen und Abwasserverbänden - an Lagerflächen. Die Ausbringung des Klärschlamms ist nur zwischen Oktober und Februar möglich. In einem nassen Winter - wie dem gerade vergangenen - bleibt er liegen und die Lagerkapazitäten sind schnell erreicht. 

Außerdem entwickelt sich für die Landwirte zunehmend eine Konkurrenzsitutation: sie können entweder den Klärschlamm oder Substrat aus Biogas-Anlagen auf ihre Felder bringen. Denn auch dieses wird zur Vererdung auf den landwirtschaftlichen Flächen verteilt.Und dabei müssen sie stets darauf achten, dass die Felder nicht überdüngt werden.

In größeren Kommunen und Verbänden wird bereits verstärkt auf die Verbrennung von Klärschlamm gesetzt. Aber kann dies Verfahren auch eine Möglichkeit für kleinere Einheiten sein?

Um die thermische Verwertung vorzustellen und das Interesse an einer gemeinschaftlichen Klärschlammverbrennung auszuloten, fand in der vergangenen Woche ein erster sogenannter "Klärschlamm-Workshop" im Rathaus von Bad Salzdetfurth statt. Eingeladen dazu waren Kommunen und Abwasserverbände aus dem Landkreis Hildesheim und der weiteren Region. Die fachlichen Informationen steuerte die Purena GmbH bei. Sie gehört zu den größten wasserwirtschaftlichen Unternehmen in Niedersachsen.

Das Interesse an der Veranstaltung war groß. Allein kann wohl keiner der Beteiligten eine solche Technik umsetzen. Aber in einem starken Verbund von Kommunen und Abwasserverbänden rückt die thermische Verwertung von Klärschlamm in der Region in den Bereich des Denk- und Machbaren.

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