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Technik ist in die Jahre gekommen

Hoher Investitionsbedarf für Freibad Bodenburg

In Abstimmung mit dem Förderverein „Freies Bad Bodenburg“ hat die Bäder Bad Salzdetfurth GmbH als Trägerin des Bodenburger Freibads die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine Sanierung des Bodenburger Bades beauftragt.

„Die Technik des Bodenburger Freibads ist in die Jahre gekommen; der jetzige Zustand besteht mit wenigen Veränderungen seit den 1960er Jahren. Damit können die aktuellen Anforderungen und Ansprüche an die Bädertechnik und die Wasserhygiene nicht mehr dauerhaft gewährleistet werden. Dass deshalb eine grundhafte Sanierungsplanung erforderlich wird, haben wir mit dem Vorstand des Fördervereins bereits seit längerem besprochen“, teilt Heiko Räther, Geschäftsführer der Bäder Bad Salzdetfurth GmbH dazu mit.

„Wir haben die beteiligten Planungsbüros daher gebeten, auf Basis des bisherigen Betriebes einen möglichst wirtschaftlichen Vorschlag nur für den notwendigen Sanierungsumfang zu erarbeiten“, so Heiko Räther. Herausgekommen ist dabei ein Betrag von knapp 2 Millionen Euro netto für die Sanierung von großem Becken, Planschbecken und Technik. Um Kosten zu minimieren, wurde beispielsweise darauf geachtet, Sprungtürme und Betonein-fassung des großen Beckens weiternutzen zu können.

„Wir stehen als Stadt und Bädergesellschaft nun vor der Aufgabe, mit diesem Ergebnis umgehen zu müssen. Es nützt aber nichts, alle Karten gehören jetzt im Sinne von Transparenz und ergebnisoffener Diskussion auf den Tisch“, erklärt Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Björn Gryschka, „glücklicherweise besteht nicht die Notwendigkeit, das große Becken sofort sperren zu müssen. Es ist jetzt aber an der Zeit, Ideen, Konzepte und Alternativen zu erarbeiten und gemeinsam zu diskutieren.“

Eines sei jedoch klar: „Ohne die im Zuge einer Sanierung erforderliche Wasseraufbereitung kann ein Betrieb des Planschbeckens nicht mehr verantwortet werden. Es bleibt deshalb gesperrt“, stellt Heiko Räther fest.

Einwandfreie hygienische Verhältnisse könnten ohne neue Technik nicht mehr garantiert werden, so dass auch die Experten von einem Weiterbetrieb abrieten. Die Verantwortung für den sicheren Betrieb des Bades liege unverändert seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Förderverein bei der Bäder GmbH. Hier könne es im Sinne der Badegäste keine Kompromisse geben.

„Der Vorstand des Fördervereins hat ein Angebot für eine gemeinsame Arbeitsgruppe bekommen, die die Ideen zur Umsetzung, zur Finanzierung und mögliche Alternativen erarbeiten und die resultierenden Szenarien und ihre Auswirkungen durchspielen soll. Wir setzen auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Förderverein,“ ergänzt der Bürgermeister.

Öffentliche Fördermittel werden nach erster Prüfung der derzeitigen Förderprogramme nicht so einfach zu erhalten sein, weil hierfür die Zahl der betriebenen Bäder aus Sicht des Fördermittelgebers typischerweise eine Rolle spielt. „Die Entscheidung über das Bodenburger Freibad haben letztlich der Aufsichtsrat bzw. der Rat der Stadt als Gesellschafter der Bäder GmbH in der neuen Kommunalwahlperiode zu treffen“, so Gryschka.

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