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Gegenseitige Besuche erneuern die deutsch-spanische Freundschaft

Delegationen in Benicasim und Bad Salzdetfurth 

In den vergangenen Tagen erneuerten die Städte Benicasim in Spanien und Bad Salzdetfurth ihre seit 1986 bestehende Partnerschaft. Ende September besuchte zunächst eine Delegation mit Bürgermeister Björn Gryschka und dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Reinhard Nipp an der Spitze nach über vier Jahren zum ersten Mal wieder Benicasim. Beide Seiten zeigten sich erfreut, dass die Beziehungen nun nach Ende der scharfen Corona-Bestimmungen wieder aufleben konnten. Bei einem Arbeitsgespräch vereinbarten sie zudem, im kommenden Frühjahr den Schüleraustausch zwischen der IGS Bad Salzdetfurth und der IES Benicasim wieder aufzunehmen. Anlässlich des Besuches überreichte Bürgermeisterin Susana Marques Bürgermeister Björn Gryschka und stv. Bürgermeister Kai Schwetje eine stählerne Ameise des Benicasimer Künstlers Capi (Foto). In Benicasim ist die Ameise als Symbol für Fleiß und enge soziale Beziehungen an zahlreichen Häusern, Plätzen und sogar als Tattoo vertreten und symbolisiert für viele Menschen ihre enge Verbindung zu ihrer Stadt. Der Besuch des Stadtfestes zu Ehren des Stadtpatrons Santo Tomas rundete den Besuch ab.

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit besuchte wenige Tage später umgekehrt eine Delegation aus Spanien mit der Bürgermeisterin Susana Marques an der Spitze Bad Salzdetfurth. Vertreten war hier traditionell auch die Partnerstadt Kelbra aus Sachsen-Anhalt. Anlässlich ihrer Reden auf dem Marktplatz betonten Bürgermeisterin Susana Marques und die Bürgermeister Lothar Bornkessel und Björn Gryschka, dass der Weg zur Deutschen Einheit in seinem friedlichen Verlauf ein Vorbild auch für Europa sei. Grenzen dürften nicht mit Gewalt verschoben werden. In allen Reden drückte sich die große gemeinsame Sorge um den Frieden in Europa und das Mitgefühl für die Menschen in der Ukraine aus.

Die aus dem Krieg Russlands resultierende europäische Energiekrise beschäftigt die Menschen sowohl in Spanien als auch in Deutschland. Im Rahmen des Besuches wurde deshalb die Biogasanlage bei Wesseln besichtigt; Biogasanlagen sind in Spanien wenig verbreitet. Die Gäste konnten sich von der Nachhaltigkeit der Technik überzeugen, bei der mit Biogasmotoren sowohl Strom als auch Wärme erzeugt werden. Abnehmer sind in Bad Salzdetfurth unter anderem das Solebad und die IGS. Bürgermeister Björn Gryschka hob anlässlich der Verabschiedung der Gäste den gegenseitigen Nutzen der Partnerschaft hervor, voneinander ganz praktisch lernen und die Menschen zusammenbringen zu können.



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