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Internationales KMC MTB-Bundesliga Finale 2014 / Bad Salzdetfurth XCO

Jolanda Neff mit Leichtigkeit zum Sieg – Morath gewinnt die Gesamtwertung

Mit der Weltranglisten-Ersten Jolanda Neff setzte sich bei den Damen die Favoritin durch. Nach der ersten Runde hatte sich eine vierköpfige Spitzengruppe gebildet, die sich in Runde zwei von sieben in zwei Duos aufspaltete. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Jolanda Neff vergrößerten ihren Vorsprung auf die Polin Maja Wloszczowska und die Slowenin Blaza Klemencic immer weiter.

Nachdem die 41-jährige Dahle-Flesjaa ihre 20 Jahre jüngere Konkurrentin mehrfach aufgefordert hatte, auch mal Führungsarbeit zu übernehmen, ließ die sich dann in der vierten Runde überreden. „Ich dachte, jetzt kann ich nicht mehr ablehnen. Dann bin ich in die erste Position und irgendwann war sie nicht mehr da“, erzählte Jolanda Neff.

So einfach ist das derzeit für die Weltcup-Gesamtsiegerin. Die Schweizerin siegte schließlich mit 1:46 Minuten Vorsprung auf die Norwegerin. „Echt super, dass es noch mal geklappt hat mit den 90 Weltranglistenpunkten“, sagt sie fröhlich. „Die Strecke ist echt cool, richtig Mountainbike. Das haben sie hier wirklich schön gemacht“, meinte die Bikerin vom Liv Pro XC Team nach ihrer Bad-Salzdetfurth-Premiere.

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Multivan-Merida) war mit ihrem Tagwerk zufrieden. „Jolanda war stärker. Ich hätte über mein Limit gehen müssen um ihr zu folgen. Aber heute hat es sich im Gegensatz zur WM wieder normal angefühlt und ich bin froh, dass ich so die Saison abschließen konnte“, meinte die Rekord-Weltcupsiegerin.

Maja Wloszczowska (Liv Pro XC) fuhr bis zur fünften Runde gemeinsam mit Blaza Klemencic (Feenstra Felt Kenda). „Am Anfang war ich vorne, aber ich habe schon gemerkt, dass Jolanda besser drauf ist. Als Gunn-Rita in der Abfahrt attackiert hat, konnte ich die Lücke im Anstieg nicht schließen. Ich habe mich ein wenig erholt und dann Blaza attackiert. Der Kurs hier gefällt mir wirklich sehr gut und ich bin froh, dass es nach der Enttäuschung bei der WM noch mal gut ging“, so die Ex-Weltmeisterin.

Sie kam mit 2:45 Minuten Rückstand ins Ziel, Klemencic landete auf Rang vier (+3:37).

Als Fünfte (+4:22) erreichte Adelheid Morath das Ziel und machte damit ihren ersten Gesamtsieg in der KMC MTB-Bundesliga perfekt. „Ich bin wirklich froh, dass es nach meiner Krankheit so gelaufen ist. In der ersten Runde musste ich mal absteigen und dann war die Lücke da. Die Beine waren echt gut, aber ich konnte nicht übers Limit gehen, um so eine Lücke wieder zu schließen. Aber ich bin sehr zufrieden damit, dass ich den Gesamtsieg in der Tasche habe“, kommentierte die Freiburgerin von Habike.

Auf Rang sechs kam eine immer stärker werdende Nina Wrobel ins Ziel. Die Freiburgerin erreichte mit 5:14 Minuten Differenz das Ziel. Von Rang acht aus überholte sie noch die Britin Annie Last und die Österreicherin Lisi Osl.

„Mein Ziel war es einen schönen Saisonabschluss zu haben und das ist mir gelungen. Super, dass ich in einem solchen Weltklassefeld so gut mithalten konnte“, erklärte Wrobel.

Sie belegt im abschließenden Gesamtranking Platz drei hinter Morath und Jolanda Neff.

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